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Glossar

Die (auszugsweise zitierten) Erläuterungen in diesem Glossar finden Sie teilweise auch in den „Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen“, 11. Auflage 2014, Bank-Verlag GmbH, Seiten 160-162, vertrieben durch den Deutschen Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden. Diese stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung.

Alle im Rahmen des vorliegenden Glossars zur Verfügung gestellten Informationen sind mit größter Sorgfalt zusammengetragen worden. Hinsichtlich des Inhalts übernehmen wir keine Gewähr. Bitte lassen Sie sich im Einzelfall persönlich beraten.

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Suchergebnisse Glossar: B

Baisse

Längere Zeit anhaltende, starke Kursrückgänge an der Börse. An der Börse auch "Bear-Markt" genannt. Gegensatz zu "Hausse".

Barrier-Discount-Zertifikate

Zertifikate ähneln klassischen Discount-Zertifikaten und sind mit einem zusätzlichen Sicherheitspolster („Knock-In-Schwelle“) ausgestattet (auch: Knock-In-Zertifikat). Für die Gewinn-Obergrenze („Cap“) erhalten Anleger einen Preisabschlag auf den Basis-Wert (z.B. Aktie oder Index). Die Barriere liegt in der Regel 15 bis 25 Prozent unterhalb des Basis-Wertes zum Zeitpunkt der Emission. Bleibt der Basis-Wert über der Barriere, kassieren Anleger den Maximalgewinn in Höhe des Cap. Berührt der Basis-Wert die Barriere, verwandelt sich das Papier in ein klassisches Discount-Zertifikat und Anleger erhalten den Kurs des Basis-Wertes am Laufzeitende. Ein Verlust tritt jedoch nur ein, wenn der Basis-Wert dann unter dem Einstandspreis des Zertifikates (= ursprünglicher Kurs abzüglich Discount) liegt.

Basiskonsumgüter

Unter Basiskonsumgütern werden Güter verstanden, auf die Menschen nicht verzichten können oder wollen, unabhängig von der finanziellen Situation oder dem wirtschaftlichen Umfeld. Dazu zählen hauptsächlich Nahrungsmittel, Getränke, Artikel für Haushalt und Körperpflege.

Basispunkt

Ein Hundertstel eines Prozents. Steigt zum Beispiel die Rendite einer Anlage von 7,52 auf 7,57 Prozent so beträgt die Steigerung fünf Basispunkte.

Basiswert

Auch zugrundeliegendes „Aktivum“ oder „Underlying“ genannt. Er ist der Gegenstand eines Termingeschäfts, Optionsscheins oder Optionskontrakts, in der Regel eine Aktie, Anleihe oder Währung bzw. ein Rohstoff oder Index. Der Rückzahlungsbetrag hängt von der Wertentwicklung des Basiswerts ab. Bei Zertifikaten kann der Basiswert eine Aktie, ein Aktienkorb, ein Index oder eine Währung sein.

Benchmark

Bezugsmarke, an der die Wertentwicklung einer Anlage gemessen wird. Als Benchmark dienen häufig Renten- bzw. Aktienindizes.

Bloomberg/EFFAS Bond Index Euro Government 1-3 Yr TR

Der Bloomberg/EFFAS Bond Index Euro Government 1-3 Yr TR bildet die Gesamtheit der auf Euro lautenden Staatsanleihen ab, die von Regierungen der Eurozone begeben werden und eine Laufzeit von 1 bis 3 Jahre besitzen. Innerhalb des Index werden die einzelnen Anleihen auf Basis ihres ausstehenden Volumens gewichtet. Der Index wird auf Basis der Gesamtrendite berechnet, d.h. Kuponzahlungen werden in den Index reinvestiert.

Bloomberg/EFFAS Bond Indizes US Government 1-3 Yr TR

Der Bloomberg/EFFAS Bond Index US Government 1-3 Yr TR bildet die Gesamtheit der auf US-Dollar lautenden Staatsanleihen ab, die von der US-Regierung begeben werden und eine Laufzeit von 1 bis 3 Jahre besitzen. Innerhalb des Index werden die einzelnen Anleihen auf Basis ihres ausstehenden Volumens gewichtet. Der Index wird auf Basis der Gesamtrendite berechnet, d.h. Kuponzahlungen werden in den Index reinvestiert.

Blue Chips

Bezeichnung für Aktien großer, erstklassiger Unternehmen, die aufgrund der Unternehmensgröße und -entwicklung eine gute und konstante Kursentwicklung erwarten lassen.

Bonität

Maßstab für Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners (hier: Emittent eines Wertpapiers).

Bonus-Zertifikate

Zertifikate mit einer Ober- („Bonus-Level“) und Untergrenze („Barriere“). Bleibt der Kurs des Basis-Wertes (z.B. Aktie oder Index) während der gesamten Laufzeit innerhalb des Korridors – ohne eine der beiden Grenzen zu berühren –, erhalten Anleger bei Fälligkeit den Kurswert plus einen vorher festgelegten Bonus. Unterschreitet der Kurs des Basis-Wertes während der Laufzeit die Barriere und befindet sich bei Fälligkeit wieder innerhalb des Korridors, erhalten Anleger den aktuellen Wert des Zertifikates. Gleiches gilt, wenn der Kurswert über den Bonus-Level steigt. In diesem Fall partizipieren Anleger uneingeschränkt an Kursgewinnen.

Branche

Die Branche bezeichnet einen bestimmten Wirtschaftszweig (z.B. Versorger).

Brokerhaus (Broker)

Berufsmäßige Bezeichnung für Wertpapierhändler und -makler vornehmlich im angelsächsischen Bereich und in Japan.

BVI-Methode

International anerkannte Standard-Methode zur Berechnung der Wertentwicklung. Die Wertentwicklung der Anlage ist die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn des Anlagezeitraumes und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraumes. Die BVI-Methode berechnet die Wertentwicklung von Investmentfonds für verschiedene Anlagezeiträume. Das Ergebnis wird nach Abzug aller Fondskosten ausgewiesen. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert.

Backtest

Im Rahmen von Backtesting (Rückvergleich) werden Anlagestrategien (z. B. Value Investing oder Technische Analyse) anhand historischer Kursdaten auf ihre Profitabilität überprüft. Das Backtesting kann dazu verwendet werden, Trefferquote und Erfolgswahrscheinlichkeit einer Strategie zu bestimmen. In der Regel werden die zu überprüfenden Strategien in eine Software einprogrammiert, die anhand von historischen Daten die Kursentwicklung simuliert.

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