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Glossar

Die (auszugsweise zitierten) Erläuterungen in diesem Glossar finden Sie teilweise auch in den „Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen“, 11. Auflage 2014, Bank-Verlag GmbH, Seiten 160-162, vertrieben durch den Deutschen Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden. Diese stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung.

Alle im Rahmen des vorliegenden Glossars zur Verfügung gestellten Informationen sind mit größter Sorgfalt zusammengetragen worden. Hinsichtlich des Inhalts übernehmen wir keine Gewähr. Bitte lassen Sie sich im Einzelfall persönlich beraten.

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Suchergebnisse Glossar: D

Dachfonds

Investmentfonds, dessen Vermögen ganz oder vorwiegend in Anteilen anderer Investmentfonds (Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Geldmarktfonds) angelegt ist. Dies ermöglicht eine Streuung über eine Vielzahl verschiedener Fonds bzw. in eine Vielzahl verschiedener Wertpapiere, Märkte und Branchen.

DAX30

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist der Leitindex der Deutschen Börse. Der DAX 30 bildet die 30 hinsichtlich Marktkapitalisierung und Börsenumsatz größten deutschen Unternehmen ab und spiegelt deren Wertentwicklung wider.

Deflation

Unter Deflation versteht man einen allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Deflation entsteht, wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage geringer ist als das gesamtwirtschaftliche Angebot (Absatzkrise). Deflation tritt üblicherweise zusammen mit einer Depression auf.

Depotgebühren

Für die Verwaltung/Verwahrung von Depots werden die Depotgebühren veranschlagt. Diese Gebühren richten sich z.T. nach der Größe des zur Verfügung gestellten Raumes bzw. nach Aufwand und Gegenwert der Wertpapiere.

Derivate

Derivate oder derivative Geschäfte sind von Kassageschäften (vgl. Kassamarkt) "abgeleitete" (lat. derivare = ableiten) Geschäftsformen in Aktien, Schuldverschreibungen oder Devisen. Es handelt sich hierbei um Termingeschäfte (vgl. Terminmarkt).

Deutsche Aktienindizes

Die gängigsten deutschen Aktienindizes sind der DAX®, der MDAX®, der SDAX® und der TecDAX®. Der DAX® besteht aus den 30 Standardwerten, die die höchsten Börsenumsätze und Börsenkapitalisierungen aufweisen. Der MDAX® repräsentiert die 50 nachfolgenden Werte (Midcaps), der SDAX® umfasst die 50 nächstkleineren Werte (Smallcaps). Der TecDAX® fasst die 30 größten Unternehmen der Technologiebranche unterhalb der DAX®-Werte zusammen. Die Indizes werden börsentäglich fortlaufend berechnet. Die Zusammensetzung wird in bestimmten Zeitabständen durch die Deutsche Börse bei Bedarf angepasst.

Disagio

Abgeld bei Wertpapieren. Der Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren deren Nennbetrag unterschreitet. Gegensatz. Agio, Aufgeld/Aufschlag.

Diversifikation

Dient der Verringerung verschiedener Risiken. Dabei werden Vermögenswerte auf mehrere Anlageformen, geografische Regionen bzw. unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen verteilt. Ziel ist, das Verlustrisiko zu minimieren und gleichzeitig eine möglichst hohe Rendite zu erwirtschaften.

Diversifikation

In der Finanzwirtschaft beschreibt der Begriff der Diversifikation die Streuung der Bestandteile eines Portfolios hinsichtlich der Art der gehaltenen Positionen in verschiedenen Anlageklassen und der Unterschiedlichkeit von Schuldnern (z.B. bezüglich Branche und Land) und der Währungen dieser Papiere.

Dividenden

Ausschüttung (eines Teils) des Unternehmensgewinns an die Anteilseigner (Aktionäre). Dividenden sind eine Komponente für die Überlassung des Eigenkapitals.

Dividendenrendite

Die von einem Unternehmen festgesetzte Dividende je Aktie als prozentualer Anteil des aktuellen Aktienkurses.

Drawdown

Kumulierter Verlust innerhalb einer betrachteten Periode, der entstanden wäre, wenn der Investor zum schlechtesten Zeitpunkt (Höchstkurs) investiert und zum schlechtesten Zeitpunkt (Tiefstkurs) innerhalb dieser Periode verkauft hätte. 

Duration

Gibt die Zeitspanne an, die eine Anleihe braucht, um eine Kursschwankung wieder auszugleichen, die durch eine Marktzinsänderung verursacht wurde. Je größer die Duration, desto größer ist das Zinsänderungsrisiko.

Durationssteuerung

Management der durchschnittlichen Kapitalbindungsdauer einer Geldanlage.

Dynamische, prognosefreie Allokation

Die Anlagenaufteilung wird regelmäßig überprüft und angepasst, wobei Einschätzungen von Personen über zukünftige Markt- und Kursentwicklungen keine Rolle spielen.

Dynamisierung

Anlagestrategien, bei denen das Management die Aktienquote je nach Marktumfeld aktiv steuert und gegebenenfalls auch einmal ganz aussteigt.

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